Aktuelles

Dienstage sind aktuell sehr kurzweilig. Anstatt in die Firma geht es zum wöchentlichen Vor-Ort Einsatz beim Kunden in Frankfurt. Aus dem Rheinland sind das gute 2,5 Stunden Fahrt für eine Strecke. An solchen Tagen freut man sich auf Routineaufgaben, die man zeitlich gut terminieren kann. Diese Woche steht ein Kernel Tausch auf der SAP Entwicklungs- und Testumgebung des Kunden an. „Habe ich schon häufig gemacht, ist kein Problem!“, denke ich und mache mich an die Arbeit. Schnell ist der neue Kernel  sowie die BRTOOLS vom SAP Marketplace heruntergeladen, und abgemischt. Die Tage komplizierter Fehler in neuen Kernels sind vorbei, was soll da schon passieren?

Wir stecken in einer Klemme: In einem Kundensystem ist "DFKKOP" eine der wichtigsten zugleich auch größten Tabellen. Damit nicht genug, sie wird in fast allen Batch-Läufen verwendet und auch fleißig von den Anwendern im Dialog genutzt. Nach umfangreicher Belegarchivierung, wollen wir die Tabelle reorganisieren. Der frei werdende Platz wird voraussichtlich in Kürze vom Tabellenwachstum wieder aufgefressen, aber ab und zu mal eine Defragmentierung und ein Ausbalancieren der Indexe wird der Performance nicht schaden. Das Problem ist aber: ein Online-Reorg funktioniert nicht (mehr)!

Wer kennt das nicht? Man besucht einen interessanten Kongress mit mehreren gleichzeitigen Vorträgen in verschiedenen Streams. Nachdem ein Vortrag zu Ende ist, hetzt man zum nächsten Vortrag. Irgendwann stellt sich aufgrund der Berieselung durch die Frontalvorträge eine gewisse Müdigkeit  ein. Und manchmal ärgert man sich, dass man nicht doch einen anderen, vermeintlich interessanteren Vortrag ausgewählt hat. Mit den Fachkollegen auf dem Kongress kommt man meistens nur in den kurzen Pausen ins Gespräch. Dabei sind die Inhalte dieser Diskussionen oftmals die besten Erkenntnisse, die man mit nach Hause nimmt.

Irgendwie kann ich es kaum glauben, dass unsere ALE-Szenarien in der Testumgebung funktionieren. Die schriftliche Abnahmemail der Testabteilung zur Systemkopie habe ich zwar gut aufgehoben, aber was nützt das, wenn es klemmt? Ich hege den Verdacht, dass einige Geschäftsprozesse nur zu besonderen Feierlichkeiten getestet werden. Es wäre nicht das erste Mal, dass wir einen Incident mit der präzisen Fehlerbeschreibung "nichts funktioniert" eingestellt bekommen und sich später herausstellt, dass wir eine unentdeckte systematische Lücke in den Nacharbeiten haben. Manchmal habe ich auch den Verdacht, dass die als Fehler gemeldete Funktion noch NIE funktioniert hat und erst eingerichtet werden muss. Da nicht alle Änderungen als Change über uns laufen und ich als Basis-Admin bei den fachlichen Geschäftsprozessen an Grenzen stoße, kann ich nicht sicher sein ob wir bei der Kopie etwas "vergessen" haben

Webservices setzen sich in der SAP Welt immer stärker durch. Im Gegensatz zu klassischen RFC Verbindungen bedeutet das für Administratoren und Entwickler einen höheren Konfigurationsaufwand. Insbesondere die Verwendung von Client Zertifikaten zur Authentifizierung von Benutzern will sauber aufgesetzt werden. Häufig übersieht man dabei einen entscheidenden Aspekt. Wie bestimmt der Client das zu sendende Zertifikat? Dieser Artikel gibt einen Überblick wie man hierfür SoapUI als einfache Testumgebung für SAP Webservices nutzen kann.