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Vier Jahre Collogia

Es ist kalt an diesem Montagmorgen und das Auto zeigt frostige 2 Grad an. Hoffentlich das letzte Mal für dieses Jahr, denn eigentlich ist Frühling. Bei dem Blick auf den Kalender fällt mir auf, dass ich inzwischen vier Jahre in der Collogia tätig bin. Am 01. Februar 2012 habe ich meinen Dienst im SAP Remote Team angetreten. Damals noch sehr sehr unerfahren und grün hinter den Ohren. Zeit ein kleines kleines Resümee zu ziehen.

Den Weg in das Remote Team fand ich wie viele andere über eine Personalvermittlung. Diese versicherte mir, dass man in der Collogia einen Experten und Teamplayer aus mir machen wolle. Das passte zu meinem persönlichen Ziel. Immerhin war die Angst beim alten Job, schon früh auf dem Abstellgleis zu landen, sehr hoch. Am persönlichen Engagement sollte es nicht scheitern, einzig die Chance das zu beweisen fehlte.

Als ich in der Collogia anfing, war ich geprägt durch meine Arbeit in einem Großkonzern. Zwar habe ich mich auch dort schon mit der SAP Basis auseinandergesetzt, aber war ich doch nur eine kleine Stellschraube im großen Uhrwerk des Konzerns. Damals hatte ich definierte Aufgaben: SAP Berechtigungswesen und Transportsteuerung über das TMS. Das war es mehr oder weniger. Eine richtige persönliche Entwicklung hätte ich wahrscheinlich nie erleben können. Erst mit dem Wechsel des Arbeitgebers öffnete sich aus meinem bis dahin kleinen Aufgabenfeld die Tür in die schier endlosen Weiten der SAP Welt.

Zu Beginn war ich von den vielen Informationen erschlagen, die es abseits des von mir abgedeckten Betätigungsfeldes noch gab. Vom einfachen Starten und Stoppen eines SAP Systems über Aufgaben im Betriebssystem bis hin zu einer komplexen technischen Fehleranalyse bei Programmabbrüchen. Die ersten Monate in der neuen Firma waren für mich nicht immer Spaß und am Ende des Tages glühte mir oft der Kopf von den vielen neuen Erkenntnissen. Die Ansprüche an meine Lernkurve waren hoch, aber dafür konnte ich die Expertise der Kollegen und meines neuen Umfeldes voll ausschöpfen und einiges an Wissen mitnehmen.

Heute bin ich zwei Zertifizierungen reicher und habe an einigen großen Projekten mitarbeiten können. Das Gesamtbild SAP wird immer klarer und Aufgaben, die mir gestellt werden, erfasse ich schneller als noch vor vier Jahren. Auf jeden Fall kann ich sagen, dass ich heute anders und effizienter an Probleme herangehe.  Die alten Hasen der Collogia mit Ihrer Expertise haben mich auf dem Weg dahin immer gut begleitet. Zu jeder Zeit wurde mir das Gefühl gegeben, ein vollwertiges Mitglied im Team zu sein und nicht der junge Kollege für die Handlangertätigkeiten.  Den noch jüngeren Kollegen, die nach mir dazugestossen sind, will die Firma die gleichen Möglichkeit bieten, ihr Potential im SAP Umfeld zu entwickeln. Heute bin ich gefordert mein Wissen weiterzugeben. Doch auch ich lerne immer noch dazu. Dieser Lernprozess wird auch niemals abgeschlossen sein, denn das Umfeld IT und SAP lässt den Stillstand auf einer Wissensstufe gar nicht zu.

Eine mittelständiges Unternehmen wie die Collogia muss diesen Schritt gehen, denn Generationenwechsel und Erneuerung sichern die Zukunft. Basis Berater Generation 2.0 ist hier das Stichwort. Die jungen Kollegen sind die Teamleiter von morgen. Bis dahin ist aber eine gute Ausbildung das A und O und die Basis für eine erfolgreiche Firma.  Ein sich stets veränderndes Produkt und ein sich dynamisch wandelnder Markt sind der Grund hierfür. Mal sehen, was die nächsten vier Jahre in der Collogia so bringen und welchen neuen jungen Kollegen wir in Zukunft in unserem Team und als Kapital der Firma begrüßen können.